Gruppentherapie
in Halle (Saale)
Gruppentherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes und wirksames Verfahren der Psychotherapie. Der Austausch mit anderen Menschen, die Ähnliches erleben, kann entlasten, neue Blickwinkel eröffnen und den eigenen Veränderungsprozess nachhaltig unterstützen. In meiner Praxis in Halle (Saale) biete ich Gruppentherapie auf Basis der kognitiven Verhaltenstherapie und Schematherapie an- für Kassenpatient*innen und Privatpatient*innen.
Was Gruppentherapie besonders macht
In einer therapeutischen Gruppe erleben viele Menschen etwas, das sie nicht erwartet haben: das Gefühl, mit ihrem inneren Erleben nicht allein zu sein. Die geschützte Atmosphäre der Gruppe bietet Raum für ehrliche Begegnung, gemeinsames Verstehen und nachhaltige Veränderung. Als zertifizierte psychologische Psychotherapeutin begleite ich Sie durch diesen Prozess- mit fachlicher Kompetenz und echtem Interesse an Ihrem individuellen Weg.
Häufige Fragen und Sorgen vor einer Gruppentherapie
Viele Menschen kommen mit Unsicherheiten und Vorbehalten in die Vorgespräche. Das ist völlig verständlich und ein guter Ausgangspunkt.
„Werden meine Themen in der Gruppe genug Raum bekommen?"
In der Gruppe ist ausreichend Platz für individuelle Anliegen. Darüber hinaus erleben viele Teilnehmende, dass sie sich in den Erfahrungen der anderen wiederfinden. Die Themen anderer wirken oft wie ein Spiegel und können hilfreiche Gedanken und Lösungswege anstoßen. So lässt sich auch dann viel mitnehmen, wenn gerade jemand anderes im Mittelpunkt steht.
„Was, wenn mich die Themen der anderen zusätzlich belasten?"
Diese Sorge ist verständlich – besonders wenn man sich ohnehin erschöpft fühlt. In der Gruppentherapie geht es nicht darum, die Belastungen anderer mitzutragen. Vielmehr lernen die Teilnehmenden, Mitgefühl zu entwickeln, ohne sich selbst dabei aus dem Blick zu verlieren. Jede Person darf und soll gut auf sich und die eigenen Grenzen achten.
Entgegen der Befürchtung tritt häufig das Gegenteil ein: Viele Teilnehmende fühlen sich durch die Gruppe entlastet – durch das Gefühl, nicht allein zu sein, und durch neue Perspektiven im Umgang mit eigenen Schwierigkeiten.
„Ich habe Angst, verurteilt oder kritisiert zu werden."
Die Gruppe ist ein geschützter Raum. Respekt, Verschwiegenheit und Wertschätzung sind verbindliche Grundpfeiler im Umgang miteinander. Alle Teilnehmenden stimmen zu Beginn gemeinsamen Regeln zu. Ich achte als Therapeutin konsequent darauf, dass dieser Rahmen jederzeit erhalten bleibt.
„Ich habe Angst, vor anderen über mich zu sprechen."
In der Gruppe bestimmen Sie selbst, was Sie teilen möchten. Auch stilles Zuhören ist vollkommen in Ordnung. Gerade soziale Ängste lassen sich im Gruppenformat besonders gut bearbeiten. Die Gruppe selbst wird dabei zum therapeutischen Raum.
„Meine Themen sind zu persönlich – oder zu klein oder zu groß für eine Gruppe."
In der Gruppe geht es nicht darum, Themen miteinander zu vergleichen. Trotz unterschiedlicher Lebenssituationen zeigen sich oft überraschend viele Parallelen. Gleichzeitig lebt die Gruppe von der Vielfalt ihrer Teilnehmenden. Verschiedene Erfahrungen, Gedanken und Perspektiven bereichern den gemeinsamen Prozess. Diese Sorge besprechen wir außerdem ausführlich in den Vorgesprächen.
Organisatorisches auf einen Blick
Vor dem Einstieg in die Gruppe finden drei bis fünf Einzelgespräche statt. Diese bieten Raum, gemeinsam zu prüfen, ob die Gruppentherapie zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt und Ihnen die Möglichkeit, meine Arbeitsweise in Ruhe kennenzulernen.
Die Gruppe umfasst drei bis neun Teilnehmende und trifft sich einmal wöchentlich für 100 Minuten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für bis zu 80 Sitzungen. Bei privaten Krankenkassen ist die Kostenübernahme je nach Vertrag unterschiedlich und sollte vorher geprüft werden. Die Therapiedauer wird individuell festgelegt und orientiert sich an Ihren persönlichen Zielen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich, sofern ein Platz verfügbar ist.
Bereit für den ersten Schritt?
Es braucht Mut, sich auf eine Gruppentherapie einzulassen. Viele sind im Nachhinein positiv überrascht, wie bereichernd und entlastend die gemeinsame Arbeit erlebt wird. Wenn Sie neugierig geworden sind, freue ich mich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen.
Gruppentherapie bei Krebs und chronischer Erkrankung in Halle (Saale)
Mit der Erkrankung leben – gemeinsam statt allein
Eine schwere oder lang andauernde Erkrankung verändert das Leben oft tiefgreifend – körperlich, emotional und in dem, was sich bisher selbstverständlich angefühlt hat. Viele Krebsüberlebende und Menschen mit chronischen Erkrankungen erleben, dass der Alltag nach der Diagnose oder Behandlung ein anderer geworden ist. Diese Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem Sie mit Ihren Erfahrungen nicht allein sind und gemeinsam mit anderen neue Wege im Umgang mit der Erkrankung entwickeln können.
Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch von 10:00 bis 11:40 Uhr in meiner Praxis in Halle (Saale).
Für wen ist diese Gruppentherapie geeignet?
Diese psychotherapeutische Gruppe richtet sich an:
- Krebsüberlebende in der Nachsorge oder im weiteren Genesungsprozess
- Menschen mit chronischen Erkrankungen, die den Alltag mit ihrer Erkrankung neu gestalten möchten
- Personen, die nach einer Behandlungs- oder Reha-Phase emotionale Unterstützung suchen
Häufige Themen in der Gruppe
Die Themen entstehen aus dem, was die Teilnehmenden mitbringen. Einige Schwerpunkte, die immer wieder eine Rolle spielen:
Erschöpfung und Fatigue bei Krebs und chronischer Erkrankung
Anhaltende körperliche und seelische Erschöpfung gehört zu den häufigsten Begleiterscheinungen schwerer Erkrankungen. In der Gruppe gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie ein achtsamer Umgang mit den eigenen Kräften im Alltag gelingen kann.
Wiedereinstieg in den Beruf nach Krankheit
Der Wiedereinstieg nach einer längeren Krankheits- oder Behandlungsphase ist selten einfach. Leistungsfähigkeit, Prioritäten und Bedürfnisse haben sich verändert. Manchmal wird der bisherige berufliche Weg sogar ganz grundsätzlich infrage gestellt. Die Gruppe bietet Raum, diese Neuorientierung gemeinsam zu durchdenken.
Emotionale Verarbeitung nach Krebs oder schwerer Erkrankung
Wut, Trauer, Angst, Hilflosigkeit – aber auch Scham, Schuldgefühle oder Gefühle von Sinnlosigkeit: Erkrankungen bringen ein breites Spektrum an Emotionen mit sich. Oft springt zunächst ein innerer Funktionsmodus ein, der es ermöglicht, die Behandlung zu durchlaufen. Die emotionale Verarbeitung setzt häufig erst später ein, wenn wieder Kapazitäten dafür entstehen. In der Gruppe geht es darum, wieder Zugang zu Hoffnung und Zuversicht zu finden und das eigene Leben trotz oder mit der Erkrankung aktiv zu gestalten.
Kontrollverlust und Selbstwirksamkeit
Das Erleben von Kontrollverlust ist ein zentrales Thema vieler Erkrankungen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie es gelingen kann, die Erkrankung anzunehmen und gleichzeitig wieder das Ruder in die Hand zu nehmen, den eigenen Handlungsspielraum zu erkennen und das Leben bewusst zu gestalten.
Körperliche Veränderungen durch Erkrankung und Behandlung
Schwere Erkrankungen und ihre Behandlung – etwa Chemotherapie oder Operationen – können den Körper nachhaltig verändern. Die Gruppe unterstützt dabei, einen respektvollen und gesunden Umgang mit dem eigenen Körper zu finden.
Kommunikation der Erkrankung im sozialen Umfeld
Was möchte ich mit wem teilen und wo setze ich Grenzen? Wie spreche ich über meine Erkrankung, wenn ich es möchte, und wie schütze ich mich, wenn ich es nicht möchte?
Partnerschaft, Nähe und Intimität
Erkrankungen verändern auch enge Beziehungen. Fragen rund um Nähe, Intimität und Veränderungen in der Partnerschaft dürfen in der Gruppe offen besprochen werden.
Entspannung und innere Ruhe
Gemeinsam erkunden wir, was hilft, wieder zur Ruhe zu kommen und wie Entspannungsfähigkeit auch unter schwierigen Bedingungen gefördert werden kann.
Organisatorisches auf einen Blick
- Termin: jeden Mittwoch, 10:00 – 11:40 Uhr
- Gruppengröße: 3 bis 9 Teilnehmende
- Vorgespräche: 3 bis 5 Einzelgespräche vor Gruppeneinstieg
- Kosten: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für bis zu 80 Sitzungen
- Einstieg: jederzeit möglich bei freiem Platz
- Durchführung: Laura Vibrans, approbierte Psychologische Psychotherapeutin, zertifizierte Psychoonkologin
Bereit für den ersten Schritt?
Wenn Sie das Gefühl haben, dass diese Gruppe etwas für Sie sein könnte, freue ich mich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen. Gemeinsam schauen wir, ob das Format zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Schematherapeutische Gruppentherapie in Halle (Saale)
Alte Muster verstehen – neuen Spielraum gewinnen
Viele Menschen, die in meine Praxis kommen, spüren, dass sich bestimmte Muster in ihrem Leben immer wieder wiederholen: in Beziehungen, im Umgang mit sich selbst oder in schwierigen Situationen. Oft sind diese Muster so vertraut, dass sie kaum noch auffallen. Und doch kosten sie Kraft, erzeugen Leid und stehen einem erfüllten Leben im Weg.
Die Schematherapie bietet wissenschaftlich fundierte Methoden, um genau diese Muster zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern. In meiner Gruppentherapie in Halle arbeiten wir gemeinsam daran, alte Bewältigungsstrategien zu erkennen, emotionale Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und einen freundlicheren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.
Für wen ist diese Gruppe geeignet?
Die schematherapeutische Gruppe richtet sich an Menschen, die unter folgenden Beschwerden leiden oder sich darin wiedererkennen:
- Depression – anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit
- Angststörungen – soziale Ängste, Panikattacken, generalisierte Angst
- Zwangserkrankungen – belastende Gedanken oder Handlungen, die sich schwer kontrollieren lassen
- Suchterkrankungen – problematischer Umgang mit Substanzen oder Verhaltensweisen als Bewältigungsstrategie
- Persönlichkeitsstörungen und interaktionelle Schwierigkeiten – wiederkehrende Schwierigkeiten in Beziehungen, im Selbstbild oder im Umgang mit intensiven Gefühlen
Was ist Schematherapie?
Die Schematherapie ist ein erweitertes verhaltenstherapeutisches Verfahren, das sich besonders für tief verwurzelte, lang anhaltende Beschwerden bewährt hat. Sie geht davon aus, dass belastende Denk- und Verhaltensmuster – sogenannte Schemata – oft in der Kindheit oder Jugend entstanden sind, als Antwort auf schwierige Erfahrungen. Was damals eine sinnvolle Bewältigungsstrategie war, kann im Erwachsenenleben zur Belastung werden.
In der Gruppentherapie lernen Sie, diese Muster zu erkennen, zu verstehen und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu erproben.
Womit beschäftigen wir uns in der Gruppe?
Schemata erkennen und verstehen
Gemeinsam schauen wir, welche inneren Überzeugungen und Bewältigungsstrategien Ihr Leben prägen und woher sie ursprünglich kommen. Dieses Verstehen ist oft der erste und wichtigste Schritt hin zu Veränderung.
Emotionale Bedürfnisse wahrnehmen
Viele Menschen haben gelernt, eigene Gefühle und Bedürfnisse zu übergehen, um zu funktionieren. In der Gruppe üben wir, diese wieder bewusster wahrzunehmen und ihnen mit mehr Mitgefühl zu begegnen.
Selbstfürsorge und innere Haltung
Ein zentrales Ziel der Schematherapie ist es, einen freundlicheren und fürsorglicherem Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Das klingt einfach und ist doch für viele Menschen eine der größten Herausforderungen.
Neue Handlungsspielräume im Alltag erproben
Veränderung zeigt sich im Alltag. In der Gruppe erarbeiten wir gemeinsam konkrete Möglichkeiten, neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Schritt für Schritt und in Ihrem eigenen Tempo.
Vielfältige therapeutische Methoden
Die Arbeit in der Gruppe ist lebendig und erlebnisorientiert. Wir nutzen Achtsamkeitsübungen, Imaginationsübungen und andere erlebnisorientierte Methoden, um nicht nur auf der Ebene der Gedanken zu arbeiten, sondern auch emotional erfahrbar zu machen, was sich verändern darf.
Die Kraft der Gruppe
Der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erleben, kann etwas in Bewegung bringen, das im Einzelgespräch so nicht möglich ist. Die Gruppe wird zum Ort, an dem neue Erfahrungen im Miteinander gemacht – und alte Muster in Beziehungen direkt bearbeitet werden können.
Organisatorisches auf einen Blick
- Termine:
- Montags, 13:30 – 15:10 Uhr
- Mittwochs, 13:00 – 14:40 Uhr
- Donnerstags, 17:00 – 18:40 Uhr
- Gruppengröße: 3 bis 9 Teilnehmende
- Sitzungsdauer: 100 Minuten
- Vorgespräche: 3 bis 5 Einzelgespräche vor Gruppeneinstieg
- Kosten: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für bis zu 80 Sitzungen
- Einstieg: jederzeit möglich bei freiem Platz
- Durchführung: Laura Vibrans, approbierte Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Schematherapie
Bereit für den ersten Schritt?
Wenn Sie sich in dem wiedererkennen, was Sie hier gelesen haben, dann ist das vielleicht bereits ein Zeichen. Es braucht Mut, alte Muster anzuschauen und neue Wege zu gehen. Ich begleite Sie dabei mit fachlicher Kompetenz und echtem Interesse an Ihrem individuellen Weg. Gemeinsam schauen wir in den Vorgesprächen, ob die Gruppe zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Ich freue mich auf ein erstes Gespräch mit Ihnen.